Dreh-Verschluss-Gläser

Glasverpackungen bevorzuge ich vor Metall- und Plastikverpackungen. Deshalb kaufen wir am liebsten Lebensmittel wie z.B. Senf oder Tomatenmark in Dreh-Verschluss-Gläsern. Nicht alle davon landen bei uns im Glasrecycling. Wir entfernen die Etiketten und waschen die Gläser. Die Gläser verwenden wir zum Aufbewahren von getrockneten Kräutern, Tees oder getrockneten Früchten. Wir füllen auch unsere Reste in Dreh-Verschluss-Gläser ab.

Damit wir den Überblick im Kühlschrank behalten, schreiben wir die Gläser mit Inhalt und Datum an. Dazu dienen uns kleine Zettelchen aus Altpapier. Diese haften wir mit kleinen Magneten am Metalldeckel an.

 

Dieser Artikel wurde am 31. Januar 2019 veröffentlicht.




Das Aufräumen nach einem Fest!

Ich organisiere und feiere gerne Feste im grossen und kleinen Rahmen. Dabei scheue ich keinen Aufwand weder für Vorbereitung noch für Nachbereitung. Bei allem schaue ich auf Nachhaltigkeit, jedoch ohne, dass ein Gefühl von Verzicht auftaucht. Manchmal sieht es nach einem Fest bei uns aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen.

An meinen Festen gibt es viel zu knabbern, zu essen und zu trinken. Wir verwenden dabei hauptsächlich Geschirr aus Glas und Porzellan. Das Besteck besteht zu meist aus Metall. Wenn wir jedoch unterwegs sind z.B. an einem Strassen-Fest und wir dort einen Plastikbecher oder Plastikteller brauchen, nehmen wir ihn mit nach Hause, waschen ihn und verwenden ihn solange wie möglich wieder. Unser Plastikbesteckvorrat ist schon gross. In den Herbstferien waren wir z.B. in Italien am Meer. In einem kleinen Laden kauften wir für zu Hause handgefertigte Frischteigwaren ein. Diese wurden in schwarze Plastikbehälter eingepackt. Nun dienten sie am Geburtstagsfest meines Sohnes als Pommes-Chips-Schale. Wir wuschen sie von Hand ab. Nun warten sie auf ein neues grosses Fest.

Unser Geschirr und Besteck an einem Fest wird immer wieder verwendet.

Unser Geschirr und Besteck an einem Fest wird immer wieder verwendet.

Es wäre viel einfacher nach einem Fest, einfach alles in einen Abfallsack zu stopfen und wegzuwerfen. Doch dies mache ich nicht. Zuerst schaue ich, was ich alles wieder verwenden kann. So sammle ich z.B. das Tischbombenmaterial. Kaputtes Material flicke ich nach Möglichkeit.

Gummibänder klebe ich wieder an. Auch den Schnauz kann man wieder verwenden mit einem Fotoaufkleber.

Gummibänder klebe ich wieder an. Auch den Schnauz kann man wieder verwenden mit einem Fotoaufkleber.

Material, in welches man reinblies, wasche ich entweder von Hand oder stecke es in die Abwaschmaschine.

Plastikteile mit Karton oder Papier (links) wasche ich von Hand. Plastikmaterial (rechts) wäscht der Geschirrspüler.

Plastikteile mit Karton oder Papier (links) wasche ich von Hand. Plastikmaterial (rechts) wäscht der Geschirrspüler.

Intaktes schon sauberes Material lege ich in die Tischbombe zurück. Dieses verwende ich dann wieder für die nächsten Überraschungsbomben. Die Kinder spielen nach dem Fest noch möglichst lange mit aufgeblasenen Ballonen und Luftschlangen.

Ballone halten lange und dient den Kindern vielseitig.

Ballone halten lange und dienen den Kindern vielseitig.

Geschenkpapier sortiere ich ebenfalls. Noch brauchbares Papier lege ich zusammen und gebe es zum Geschenkpapier. Geschenkpapier, das zu zerrissen ist, befreie ich von Klebestreifen, um es ins Altpapier zu geben. Geschenkbänder lege ich zusammen oder knüpfe sie zusammen und wickle sie um eine leere WC-Rolle, um wieder verwendet zu werden.

Geschenkpapier und Bänder (links) für Wiederverwendung, Abfall (Mitte), Altpapier (rechts)

Geschenkpapier und Bänder (links) für Wiederverwendung, Abfall (Mitte), Altpapier (rechts)

Kerzenreste erwärme ich im Backofen, wenn ich ihn für ein Essen aufgeheizt habe. Das flüssige Wachs leere ich auf ein Haushaltspapier oder ein zerrissenes Geschenkpapier. Es dient mir dann zum Entfachen eines Feuers. Auch Kerzenstummel wie Geburtstagskerzenreste benütze ich, um z.B. im Wald Feuer zu machen, wenn das Holz feucht ist.

Wachsreste und Holzreste dienen als Feueranzündmaterial.

Wachsreste und Holzreste dienen als Feueranzündmaterial.

Den Abfall trenne ich säuberlich. Metall und Alu, was ich nach Möglichkeit gar nicht benütze, kommen ins Altmetall. Glas werfe ich in die Glassammelstelle ein. Papier und Karton wird gebündelt und zum Recycling gebracht. Petflaschen kommen in die Petsammlung. Plastik und Kunststoff kommen in den Kunststoffrecyclingsack, den wir zur Recyclingstelle bringen, wenn er voll ist.

Von links nach rechts: Altmetall, Pet, Kunststoff, Altkarton, Altglas, Altpapier

Von links nach rechts: Altmetall, Pet, Kunststoff, Altkarton, Altglas, Altpapier




Wiederverwendete Tischbombe

Immer wieder freuten sich die Kinder über Tischbomben sei es zum Geburtstag oder an Sylvester.

Da ich einerseits ihnen diese Freude nicht nehmen wollte und anderseits wegen Inhalt und Materialverschleiss meine Fragezeichen hatte, machte ich mich auf die Suche nach wiederverwendbaren Tischbomben.

Zu kaufen gibt es sie nicht, jedenfalls habe ich keine gefunden. Eine Idee inspirierte mich und liess mich wiederverwendbare Tischbomben kreieren.

So sind nun unsere Überraschungsbomben mit selbstausgewähltem Material gefüllt. Wie bei einer “neuen“ Tischbombe zündet man die Lunte an. Es macht Bum und die Sachen fliegen heraus! Es stinkt nicht, was ich persönlich sehr schätze. Alles ist auch schnell vorbereitet.Tischbomben wiederverwerten

Material:
  • “Alte“ Tischbombenhülle
  • Ballon
  • Brennbare Schnur
  • Füllung: altes Tischbombenmaterial, eigenes Material z.B. Süssigkeiten, kleine Geschenke, Ballone, Luftschlangen, Bastelmaterial, Spielmaterial, Schmuck, Stickers, …
  • Schnur
Vorgehen:
  • Die “alte“ Tischbombe zu 2/3 füllen.
  • Einen Ballon in der Tischbombe aufblasen und diesen verknüpfen.
  • Eine brennbare Schnur anknüpfen. Diese dient als Lunte.
  • Die Bombe an einer Schnur verkehrt aufhängen. Ich machte eine Öse an das Schnurende. So kann auch diese immer wieder verwendet werden.
Material
Viel Spass!

Dieser Blogeintrag inspirierte mich.




Jeden Tag etwas ausmisten!

Wir gehören zu der Gattung der Sammler. Seit Generationen sind wir eine Sammlerfamilie! Spielsachen, mit denen mein Vater schon als Kind spielte zum Beispiel eine mechanisch aufziehbare Eisenbahn, stehen noch heute meinen Kindern zur Verfügung. An festlichen Anlässen essen wir aus altem Geschirr, welches wir von meinen Grossmüttern erhielten. Meine Kinder schliefen als sie noch Babys waren unter der gleichen Decke wie ich. Ich trage noch heute Jäckchen, die meine nun schon vor über 20 Jahren verstorbene Mutter selber häkelte. Auch Möbel besitzen wir, die einmal bei meinen Grosseltern standen. Diese Dinge möchte ich auf keinen Fall missen und ich bin froh und dankbar, sie bewahrt zu haben.

Jedoch sammelten sich über die Jahre auch Sachen an, die wir nicht (mehr) brauchen. Deshalb habe ich mir vorgenommen, jeden Tag etwas auszumisten. Manchmal mag dies etwas Grösseres sein. Heute zum Beispiel verschenkte ich ein Laufrad und ein dreirädriges Kickboard an einen 1 ½ jährigen Knaben. Allein wegen seiner Freude darüber hat es sich gelohnt. Manchmal mag dies etwas Kleineres sein. Gestern mistete ich unsere Schublade mit Küchentüchern, Lappen und Lätzen aus. Einiges wanderte in den Putzlappenvorrat und Anderes steckte ich in den Alttextilsack, den wir, wenn er voll ist, zur Recyclingstelle bringen.

Das Ausmisten dauerte 20 Minuten!

Das Ausmisten dauerte 20 Minuten!

Da ich Struktur mag, fertigte ich ein Schild für unseren Wochenplan auf der Whiteboard an. Auf der Whiteboard ist jeweils die aktuelle Woche mit den Tätigkeiten unserer Familie festgehalten, welche wir im Familienrat besprechen. Auf der einen Seite des Schilds steht Heute noch ausmisten und auf der anderen Seite Ausgemistet. Jeweils am Morgen verschiebe ich das Schild (Heute noch ausmisten) auf den aktuellen Tag. Wenn ich ausgemistet haben, drehe ich das Schild um (Ausgemistet). Diese Art des Ausmistens fühlt sich für mich gut an und ist für mich stressfrei. Es gibt ja noch viele Tage, die da kommen werden. 😉

Jeden Tag etwas ausmisten!

Jeden Tag etwas ausmisten!

 




Pilzholzschachteln sind super Feueranzündmaterial!

Dieses Jahr gibt es viele Pilze. Gestern kochte ich ein Risotto mit gebratenen Eierschwämmen und Champignons. Die Champignonverpackung kam einerseits in die Kartonentsorgung und anderseits in den Kunststoff-Recycling-Behälter. Die Eierschwämme waren in Holzschachteln eingepackt. Diese nahm ich auseinander (siehe Bild). Den oberen Rand warf ich in den Metallrecycling-Behälter, da es Bostitchklammern dran hatte. Die dünnen Holzteile brauche ich als Anzündmaterial, wenn ich ein Feuer entfache. Sie entzünden sich schnell und brennen relativ lange, so dass kleinere Holzstücke gut Feuer fangen können.  Ich brauche kein anderes Material (wie z.B. Zeitung) zum Entfachen eines Feuers.

Pilzschachtel als Andzündmaterial